Das Glockenspiel erklingt wieder
10. August 2009 09:57 Uhr | Mizubina Künstlermanagement


Mozartprojekt mit Michael Zumpe

Lübbenau - Das „Mozartprojekt“ kehrt zurück: Am 15. bzw. 22. August werden Sängerinnen und Sänger von Chören aus Ruhland bis Luckau unter der Leitung von Michael Zumpe die „Zauberflöte“ und das „Requiem“ in der Paul-Gerhardt-Kirche Lübben und im Rosengarten Forst aufführen. Die Inszenierung der beiden letzten Werke Mozarts durch Opernregisseur Dieter Reuscher feierte in den vergangenen Jahren große Erfolge in der Region.

Die mehr als 60 Mitwirkenden des Projektchores kommen dazu unter anderem aus Ruhland, Schipkau, Lübben, Sacrow-Waldow im Spreewald, Luckau und Cottbus zusammen. „Ich bin sehr froh, dass es selbst drei Jahre nach der Premiere noch möglich ist, die Teilnehmer dafür zu begeistern. Das ist keine Selbstverständlichkeit“, sagt Leiter und Initiator Michael Zumpe. Schließlich gäben die Sängerinnen und Sänger einen großen Teil ihrer Freizeit her, um das Projekt zum Erfolg zu führen. 
Schon seit Monaten laufen die Wiederaufnahmeproben in Ruhland und Lübben. „Wir treffen uns in zwei Städten, da die Mitwirkenden ja aus vielen unterschiedlichen Orten der Lausitz kommen“, erklärt Birgit Natusch, die das Mozartprojekt organisatorisch unterstützt. Erst in den Endproben, die in der nächsten und übernächsten Woche stattfinden, werden auch die Solisten hinzustoßen. Es sind Absolventen der Musikhochschulen in Dresden und Berlin sowie professionelle Opernsänger. Sängerin Christiane Kapelle wird auch in diesem Jahr wieder mit ihrem glockenklaren Sopran und im Zusammenspiel mit Michael Zumpe als Papageno begeistern. Dass Profis und Laien zusammen die Inszenierung gestalten, ist eine Besonderheit des Projektes. „Es ist für uns ein Ansporn, an unsere Grenzen zu gehen“, sagt Werner Wohlrabe, Mitglied im Männergesangverein Ruhland. Es sei spannend, zu erleben, wie die professionellen Künstler arbeiten.

Sänger aus Israel

Neu beim Mozartprojekt in diesem Jahr ist ein ganz besonderer Künstler – Zvi Emanuel-Marial. Der in Berlin lebende Countertenor, der im Requiem die sonst von einer Frau gesungene Altstimme übernehmen wird, stammt ursprünglich aus Tel Aviv in Israel. Er arbeitete schon mit dem Dirigenten Daniel Barenboim zusammen und sang bei den Salzburger Festspielen. Dass ein international renommierter Künstler wie er in diesem Jahr beim Mozart-Projekt mitmacht, ist einer Begegnung mit Michael Zumpe bei der im vergangenen Jahr verstorbenen Gesangslehrerin Marianne Kupfer in Berlin zu verdanken. „Wir haben uns auf Anhieb gemocht und wollten immer mal etwas zusammen machen“, sagt Michael Zumpe. „Nach gemeinsamen Konzerten mit Organist Matthias Eisenberg freut es mich sehr, dass ich ihn für das Mozartprojekt gewinnen konnte.“

Im nächsten Jahr wird das "Mozartprojekt" auch außerhalb der Landesgrenzen zu erleben sein. Es gibt Anfragen und Angebote aus ganz Deutschland und sogar aus Genf in der Schweiz sowie den USA, wo Michael Zumpe bereits mehrere Tourneen als Solist und mit dem Männergesangverein aus Ruhland bewältigt hat. Einzige Voraussetzung für eine Aufführung sei es, dass die Gastgeber den zweiten Teil des Konzertes, das Requiem, mitgestalten, sagt Michael Zumpe. Sinn des Projektes sei, dass mehr und mehr Menschen von der Kraft der Mozart´schen Musik mitgerissen werden. Weitere Informationen unter: www.michaelzumpe.de




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