Vollkontaktkampfsport wird immer populärer in Deutschland
Dortmund - Korea im September 2007 - Der Ringrichter zählt Stefan Leko nach einem gesprungenen Knie von Remy Bonjasky an. Obwohl Stefan, wohl die größte deutsche K1 Hoffnung, bereits bei 8 wieder zum Kampf bereit ist, bricht der Ringrichter den Kampf ab und erklärt Remy Bonjasky zum Sieger des Kampfes.
Dies war die wohl die meist kontrovers diskutierte Ringrichterentscheidung des Jahres, die Stefans Träume auf die Teilnahme beim K1 Finale im Dezember diesen Jahres zunichte machte.
Nichtsdestotrotz verfolgt der sympathische Junge aus dem Ruhrpott, der seine große Profikarriere in Duisburg startete, mit eisernem Willen sein großes Ziel: irgendwann K1 Champion zu sein.
Nun, ca. 6 Wochen nach dem Event in Korea trainiert er täglich hart für seine Ziele. Nach Kämpfen außerhalb des großen Spotlights ist der Blick auf 2008 gerichtet, wo er sich erneut in diversen Qualifikationsturnieren beweisen muß. Dazu wird er optimal in den Niederlanden beim legendären Golden Glory Gym vorbereitet.
Neben seinem Profialltag versucht Stefan auch seine Fähigkeiten an den "Nachwuchs" zu vermitteln. So stehen, zwar äußerst selten, Seminare und Workshops auf seiner Agenda.
Am 17.11.2007 ist es nun wieder so weit. Er wird als Dozent in Haltern fungieren. Tokyo, Las Vegas, Korea und dann Haltern am See. Das ist es, was den Superstar der Kampfsportszene ausmacht. Die Nähe zur Basis. Der Kontakt zu Leuten, die so eine Entwicklung nehmen wollen, wie er es getan hat.
Wer sich von seinen Techniken und seiner kämpferischen Einstellung überzeugen möchte, der kann gerne an dem Workshop teilnehmen. Zuschauer sind ebenfalls willkommen.
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