RELEASE-NET.DE

This domain name is not available for registration

Contact the current owner of this domain

RELEASE-NET.DE

This domain name is not available for registration

Contact the current owner of this domain



Kleines Felskänguru in großer Not!
04. September 2008 14:31 Uhr | Aktionsgemeinschaft Artenschutz e.V.




Korntal-Münchingen - Das kleine Bürstenschwanz-Felskänguru war einst weit verbreitet in den bergigen Regionen im Südosten Australiens. Aber in den letzten Jahren gab es einen rasanten Rückgang der Bestandszahlen dieser scheuen Beuteltiere, die nun vom Aussterben bedroht sind. Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. warnt vor dem Verlust einer einmaligen Artenvielfalt auf dem australischen Kontinent und setzt sich für den Schutz dieser charismatischen Tiere ein.

Australien gehört zu den Ländern mit einer der höchsten Aussterberaten in den letzten zwei Jahrhunderten. Aktuell sind in Australien mehr als 700 Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. „Die meisten der Arten kommen nur in Australien vor und wären unwiederbringlich verloren“, warnt Birgit Felgentreu, Artenschutzexpertin der Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V.. Auch das scheue Bürstenschwanz-Känguru (Petrogale penicillata), das ausschließlich in Australien beheimatet ist, ist bereits vom Aussterben bedroht. Optimistische Schätzungen gehen von gerade noch etwa 20.000 Tieren in freier Wildbahn aus, verteilt auf viele zerstreute und voneinander getrennte kleine Populationen.

„Insbesondere der Verlust ihres Lebensraumes stellt eine große Bedrohung für das Bürstenschwanz-Felskänguru dar“, erklärt Birgit Felgentreu. Der verbliebene Lebensraum wird immer weiter zerstückelt und die Kängurupopulationen werden immer kleiner und isolierter. Die Kängurumännchen können kaum noch zwischen einzelnen Familiengruppen wandern und der genetische Austausch wird stark begrenzt. „Durch diese Isolation werden die Populationen in zunehmenden Maße anfällig gegenüber Umwelteinflüssen und Naturkatastrophen, wie beispielsweise Waldbränden“, erläutert Birgit Felgentreu.

Mit der Ausweisung weiterer Schutzgebiete sollen zerstückelte Areale wieder verbunden werden, um so einen Austausch zwischen den einzelnen Familiengruppen und damit überlebensfähige Populationen zu ermöglichen. Die AGA setzt sich für den Aufbau des „Australian Wildlife Corridors“ ein, einem so genannten grünen Korridor, der verschiedene Schutzgebiete verbinden soll und sich von den Viktorianischen Alpen bis zum Atherton Hochland in Queensland erstreckt. Um bereits bestehende Schutzgebiete zu diesem wichtigen Korridor zusammenzufügen, müssen jetzt dringend weitere Gebiete unter Schutz gestellt werden.

Die AGA ist als gemeinnützige Natur- und Artenschutzorganisation anerkannt und setzt sich bereits seit über 20 Jahren für den Erhalt von bedrohten Tier- und Pflanzenarten und deren Lebensräumen ein. Ihr Ziel ist es, weltweit den Schutz und den Erhalt der Natur zu fördern, das Umweltbewusstsein zu stärken und die Zerstörung der Lebensgrundlage von Menschen, Tieren und Pflanzen zu verhindern.



Presse-Kontakt:

Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V.
Action Campaign for Endangered Species (ACES)
Tulpenstr. 1
D - 70825 Korntal-Münchingen

Tel: +49(0) 71 50 - 92 22 10
Fax: +49(0) 71 50 - 92 22 11
E-Mail: buero@aga-international.de
Internet: http://www.aga-international.de





Hinweis: Für den Inhalt dieser Presse-Information ist ausschließlich deren Emittent verantwortlich. Bei Fragen zum Release-Net wenden Sie sich bitte an buero@release-net.de.



NET-TRIBUNE.DE

This domain name is not available for registration

Contact the current owner of this domain


Das Release Network powered by net-tribune | Bitte beachten Sie unsere Geschäftszeiten

EN FR

NET-TRIBUNE.DE

This domain name is not available for registration

Contact the current owner of this domain