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Ruhr2010: Vom Taubenschlag zum "Luftpumpenacker"?
05. November 2007 13:15 Uhr | Rudolf Kley, Apotheker und Aktionskünstler




Duisburg - Jeder Revierbürger kann vorschlagen, wo van Goghs Geist im Ruhrgebiet auferstehen soll. Van Goghs Sonne soll die Ruhrmetropole 2010 so hell erstrahlen lassen, dass der Aufstieg dieses Sternes weltweit gesehen wird. Gelbe Luftpumpen spielen dabei eine ganz wichtige Rolle.

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Vor 20 Jahren ist der Duisburger Apotheker und Maler Rudolf Kley auf die Luftpumpe gekommen. Da hat er gelesen, dass angeblich niemand auf die Idee kommen würde, das Verständnis für Kunst an einer Luftpumpe zu erproben. Seither möchte er da Gegenteil beweisen. Ein gelbes Luftpumpenfeld schwebt ihm dabei vor, quasi eine Rekonstruktion des Feldes, in dem sich van Gogh erschossen hat. Aus einem solchen Feld aus mindestens 30 000 Luftpumpen möchte er den Geist von van Gogh auferstehen lassen. Die Auseinandersetzung mit Vincent van Gogh während seiner ersten malerischen Gehversuche in der Schulzeit hat den „pharmazeutischen Maler“ und Aktionskünstler entscheidend geprägt. Seine Leitvorstellungen bezüglich Kunst und Qualität von Kunst möchte er zur Diskussion stellen und glaubt, dass seine Städteübergreifende Aktion mit Bürgerbeteiligung einen guten Beitrag für „Ruhr 2010“ abgibt.

Seit 20 Jahren bittet Rudolf Kley die Bürger immer wieder, ihm eine Luftpumpe zu spenden. Mal gescheht dies in einer Fernsehshow und mal gewinnt er auf einer ganz anderen Ebene Verbündete, wie z.B. im Jahr 2000 den Polizeipräsidenten von Münster, der alle Polizeidienststellen des Landes zur Mithilfe auffordert und sogar Bundespräsiden Johannes Rau, der nur durch eine Operation daran gehindert wurde, ihm zum gleichen Anlass die Luftpumpe persönlich vorbeizubringen. In der Szene ist Rudolf Kley, der 1980 mit seiner Aktion „Kunst ist Kohl“ überregional von sich reden machte, kein Neuling. Ebenfalls schon 1980 machte die pharmazeutische Großhandlung Gehe seinen Berufskollegen, -Apothekerinnen und Apotheker, die er jetzt auch alle als Multiplikatoren für sein Luftpumpenfeld gewinnen will - den Besuch einer Ausstellung seiner Werke in ihren Räumen dadurch schmackhaft, indem sie ihn als den „bekanntesten Apotheker unter den Malern und den bekanntesten Maler unter den Apothekern“ vorstellte. Zahllose Aktionen haben diesen Ruf zwischenzeitlich gefestigt. Unter anderem fand Rudolf Kley mit der längsten abstrakten Bildfolge 1985 nach einer Ausstellung dieses Werkes in Essen Eingang ins Guinnessbuch der Rekorde und in viele öffentliche und private Sammlungen. Mit den Vorläufern dieser Folge war er bereits 1982 auf der ART 13 in Basel vertreten.

Rudolf Kley glaubt fest daran, dass mehr Menschen bereit sind, ihm für das Luftpumpenfeld eine Luftpumpe zu spenden, wenn sie sich vorstellen können, wie ein solches Feld in ihrer Nachbarschaft aussehen könnte. Als Beispiel hat er ein Fotomontage angefertigt und den Marktplatz vor der Tür seiner Apotheke quasi zum „Luftpumpenacker“ gemacht. Im Zeitalter der digitalen Fotografie sollte es nach seiner Meinung den Mitbürgern im Revier nicht schwer fallen, einen für dieses Feld geeigneten Platz in ihrer Nachbarschaft ausfindig zu machen, zu fotografieren und mit einem Begleittext, der den Standort charakterisiert an deapo@t-online.de zu mailen. Über www.deapo.de wird man dann auf eine Seite gelangen auf der die einzelnen Felder an dem vorgeschlagenen Standorten begutachtet werden können. Eine Bemerkung zum Schluss: Rudolf Kley ist davon überzeugt, dass die Aktion unter der Flagge „Ruhr 2010“ besser segelt, hängt aber zur Not auch die Piratenflagge raus. Die Aktion findet also in jedem Fall statt, nur die Einzelheiten sind offen und können von den Revierbürgern mitgestaltet werden. Vielleicht ein Beweis dafür,dass Kreativität hier an der Ruhr von unten kommt, besonders bodenständig ist. Ein Link auf www.deapo.de führt direkt zu dem Bewerbungstext, der an alle Projektbüros gegangen ist.


Presse-Kontakt:

Rudolf Kley
Apotheker und Aktionskünstler
Duisburg
0203/442999




Hinweis: Für den Inhalt dieser Presse-Information ist ausschließlich deren Emittent verantwortlich. Bei Fragen zum Release-Net wenden Sie sich bitte an buero@release-net.de.



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