Berlin - Im Zusammenhang mit dem Verkauf der Landesbank Berlin an den Deutschen Sparkassen- und Giroverband wurde mitgeteilt, dass daran gedacht sei, die freien Aktionäre der Landesbank Berlin mit ca. Euro 7,00 je Aktie, d.h. einem Durchschnittskurs der letzten 3 Monate vor dem Tage des Verkaufs, „abzufinden“.
Die freien Aktionäre melden gegen diese Absicht ihren entschiedenen Widerstand an. Sie haben der Landesbank Berlin durch schwierige Zeiten oft jahrelang die Treue gehalten. Sie haben in die Landesbank Berlin mit ihrem Filetstück „Berliner Sparkasse“ investiert, um ihr auch beim Übergang zu besseren Zeiten behilflich zu sein. Viele der freien Aktionäre haben durch Aktienkaufverträge oder/und durch das Einbringen von Auszahlungen aus Lebens- und Rentenversicherungen ihre Altersversorgung aufgebaut. Das erfolgte natürlich mit Blick darauf, dass es sich bei der Berliner Sparkasse um die bedeutende und sichere Großbank der Hauptstadt handelt, der phantastische Zukunftschancen eingeräumt wurden. Die freien Aktionäre haben dabei seit vielen Jahren auf Dividenden verzichten müssen. Es liegt auf der Hand, dass sie bei einer „Abfindung“ selbstverständlich auch die Berücksichtigung der Zukunftsaussichten der Berliner Sparkasse verlangen. Die freien Aktionäre der Landesbank Berlin Holding werden sich nach Aussage des Vorsitzenden der Interessengemeinschaft niemals mit Euro 7,00 je Aktie an die Wand drücken und ausbooten lassen. Die freien Aktionäre verlangen eine Entschädigung von Euro 70,00 je Aktie und sind jetzt fest entschlossen, auf europäischer Ebene alle Rechtsmittel anhängig zu machen, um einer geplanten unangemessenen Übervorteilung entschieden zu begegnen.
Die Interessengemeinschaft empfiehlt allen freien Aktionären der Landesbank Berlin Holding, kein Stück aus der Hand zu geben, bevor nicht der unverzichtbare Anspruch erkämpft ist.
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Landesbank Berlin Holding
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