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Überlebende Tiere des Wirbelsturms brauchen jetzt Hilfe
09. Mai 2008 10:06 Uhr | World Society for the Protection of Animals


Der Verlust ihrer Arbeitstiere und Vieherden ist für Tausende Menschen in Myanmar existenzbedrohend. Das Katastrophenteam der WSPA versucht die schlimmsten Auswirkungen zu verhindern.

Bonn - Ein Team von Tierärzten der World Society for the Protection of Animals (WSPA) steht einsatzbereit an der thailändischen Grenze und wartet auf Einlass in das Katastrophengebiet in Myanmar. Dort warten Tausende von Tieren auf Hilfe. Ihr Überleben bedeutet die Sicherung der Existenzgrundlage vieler betroffener Menschen.

Die WSPA steht im täglichen Kontakt mit der Nahrungs- und Landwirtschaftsbehörde der Vereinten Nationen (FAO). Gleichzeitig werden alle Vorkehrungen für ein schnelles Eingreifen im Krisengebiet getroffen.

Philip Russell, Leiter des WSPA Katastrophenmanagements: „ Niemand sonst - weder Regierungen, humanitäre Hilfsorganisationen noch ihre Besitzer - haben die nötigen Mittel um diesen Tieren zu helfen. Wir müssen verhindern, dass auch noch die Viehbestände sterben, die den Wirbelsturm überlebt haben. Die Existenzgrundlage von Tausenden von Menschen würde endgültig verloren gehen.“

Das Team der WSPA konnte schon oft bei ihren Einsätzen vor Ort beobachten, dass viele Familien ihre verbliebenen Tiere zu einem äußerst geringen Preis verkaufen, um sich wenigstens ein Mindestauskommen zu sichern. Kaum eine Familie sieht sich in der Lage die Tiere am Leben zu erhalten.

Mit Unterstützung des International Fund for Animal Welfare (IFAW) und der Humane Society oft the United States (HSUS) wird WSPA den Tieren – und somit den Menschen - gezielt helfen.

Eine wesentliche Form der Hilfe ist die Vermeidung der Ausbreitung von Seuchen, in dem die Viehbestände voneinander getrennt in provisorischen Ställen untergebracht werden. Eine Notfallversorgung mit Futter wird ebenfalls notwendig sein, da Nahrungsmittel für den überlebenden Viehbestand in dem zerstörten Gebiet wahrscheinlich nicht vorhanden sind.

Feuchtigkeit, ein angegriffenes Immunsystem, Krankheiten wie die Maul- und Klauenseuche und überfüllte Lager schaffen ein hoch anfälliges Umfeld für sich schnell ausbreitende Krankheiten. Ziel des WSPA Krisenteams wird es sein den staatlichen Tierärzten Hilfestellung zu leisten und sie bei den Vorbeugemaßnahmen zur Ausbreitung von Krankheiten zu unterstützen, wie zum Beispiel durch Antibiotika, Impfungen und Entwurmungen.

„Die WSPA versucht die Bedürfnisse der Tiere mit denen der Menschen in Einklang zu bringen um Armut, Hunger und Seuchen zu vermeiden. Durch die Zusammenarbeit bei humanitären Hilfsmaßnahmen können wir noch mehr Tieren in Not helfen,“ so Russell.

Die Arbeit der WSPA finanziert sich ausschließlich aus Spenden. Deshalb bitten wir um Spenden zur Rettung der Tiere.

Spendenkonto
Bank für Sozialwirtschaft
Kontonummer: 80 42 300
BLZ: 370 205 00

Weitere Informationen unter: www.wspa-international.org oder unter: 0228 956 34 55


Presse-Kontakt:

World Society for the Protection of Animals (WSPA)
Bettina Praetorius
Kaiserstraße 22
53113 Bonn




Hinweis: Für den Inhalt dieser Presse-Information ist ausschließlich deren Emittent verantwortlich. Bei Fragen zum Release-Net wenden Sie sich bitte an buero@release-net.de.



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