Zulieferer- und Lieferantensuche international: Über Global Sourcing ans Ziel!
09. Oktober 2007 12:02 Uhr | SONSEC GmbH
Chancen nutzen - weltweit!
Hamburg - Nach Erfahrungen führender Beratungsunternehmen beziehen mehr als 60% aller kleinen und mittelständischen Unternehmen ihre Waren und Dienstleistungen aus dem eigenen Postleitzahlenbereich. Weitere 20% kaufen bundesweit oder begrenzt im europäischen Ausland ein. Es stellt sich nun die Frage, ob es betriebswirtschaftlich tatsächlich sinnvoll ist, seine Beschaffungsaktivitäten nur auf lokale oder regionale Bezugsquellen zu stützen. Auf internationaler Ebene gibt es erhebliche Einsparpotenziale die erkannt und realisiert werden sollten.
NET-TRIBUNE.DE
This domain name is not available for registration
Contact the current owner of this domain
Eine wissenschaftliche Studie zum Thema Global Sourcing, durchgeführt in 80 Einkaufsabteilungen großer und mittelständischer Unternehmen, ergab, dass 71% der Unternehmen der internationalen Beschaffung einen hohen bis sehr hohen Stellenwert beimessen und 17% der befragten Unternehmen in den kommenden Jahren den Anteil global beschaffter Güter mehr als verdoppeln wollen. Global Sourcing wird in diesem Zusammenhang als eine der Top 3 Einkaufsmethoden genannt und hat bereits bei 90% der befragten Unternehmen zu Einsparungen im Beschaffungsbereich geführt.
Eine einheitliche Definition des Begriffs Global Sourcing gibt es derzeit nicht. Im Allgemeinen werden darunter sowohl strategische als auch operative Prozesse bezeichnet, die Unternehmen im Zuge der Globalisierung helfen neue und wirtschaftlich interessante Bezugsquellen zu erschließen. Für Einkaufsabteilungen sind mit dem Global Sourcing zahlreiche Herausforderungen in Bezug auf Kommunikation, Logistik und Qualitätssicherung verbunden, aber gleichermaßen auch realistische Einsparpotentiale von durchschnittlich 10% und mehr. Der zunehmende Kostendruck und die teilweise bereits international aktive Konkurrenz tun ihr übriges, um über den Einstieg in die internationale Beschaffung nachdenken zu lassen oder Gedanken an. Unterm Strich gilt: Eine zeitgemäß und innovativ geführte Einkaufsabteilung darf heute keine nationalen Grenzen mehr kennen.
Ungeachtet der verschiedenen Möglichkeiten die eigene internationale Beschaffung voranzutreiben, sind Unternehmen gut beraten, stets auch die damit verbundenen Risiken zu beachten. Jeder professionelle Global-Sourcing-Prozess sollte deshalb Überlegungen bezüglich längerer Lieferzeiten, qualitativer und rechtlicher Aspekte, Qualitätssicherungsmaßnahmen, Währungsrisiken, Zölle, Kommunikationsanforderungen, sowie Logistik und Lagerhaltung berücksichtigen.
Inwieweit ein Unternehmen den erhöhten Anforderungen im Bereich der internationalen Beschaffung generell gerecht werden kann, hängt von den finanziellen Ressourcen und personellen Kapazitäten im Einkaufsbereich ab. Eine noch größere Rolle spielt die angesprochene strategische Komponente im Einkauf. Diese „Gewinn bringenden Tätigkeiten“ werden oft vernachlässigt und Unternehmen legen den Fokus hauptsächlich auf die operativen Tätigkeiten, also die alltägliche Abwicklung von Bestellungen. Die personellen Kapazitäten sind dadurch zumeist gebunden und die Ausrichtung der Einkaufsstrategie auf eine globale Beschaffung gestaltet sich schwierig.
Für Unternehmen stellt sich die Frage, auf welchem Weg die globalen Beschaffungsmärkte betreten werden, um die Wettbewerbschancen zu erhöhen und den Unternehmenserfolg nachhaltig zu sichern. Unabhängig davon, müssen Einkaufsabteilungen im Vorfeld klare Grundvoraussetzungen schaffen, um die gesamte Beschaffungsorganisation für das internationale Geschäft „fit“ zu machen. Sämtliche Zeichnungen und Produktspezifikationen müssen mehrsprachig erzeugt und mit internationalen Normen versehen sein. Unumgänglich ist auch der Aufbau einer grundlegenden Expertise bezüglich fundierter Fremdsprachenkenntnisse, Länderkenntnissen im Hinblick auf Kultur und Denkweise, internationalem Vertragsrecht, Verhandlungssicherheit mit ausländischen Lieferanten, Import- und Zollbestimmungen sowie eine generelle Reisebereitschaft.
Die nahe liegendste Möglichkeit in die internationale Beschaffung einzusteigen, ist der Aufbau einer eigenen Global Sourcing / Global Procurement Abteilung. Das erforderliche Know-how kann kurzfristig durch die Rekrutierung von international erfahrenen Einkäufern aufgebaut werden. Voraussetzung ist die uneingeschränkte Bereitschaft in geeignetes Personal und Infrastruktur zu investieren.
Eine interessante Option stellen so genannte Tier-One und Tier-Two-Lieferanten dar. Diese entwickeln, dokumentieren und konstruieren Systeme, Komponenten sowie Teile der Endprodukte eines Herstellers (OEM). Darüber hinaus umfasst Ihr Leistungsportfolio ein internationales B- und C-Teile Management in dem Aufgaben der Disposition, Lagerhaltung, Qualitätskontrolle und Logistik übernommen werden. Sie sind in der Regel auf ein Fachgebiet spezialisiert und verfügen über ein fundiertes Know-how. Nachteilig kann der fehlende direkte Zugriff auf die eigentlichen Hersteller und daraus resultierende geringeren Einsparungen gesehen werden.
Des Weiteren haben Unternehmen ebenfalls die Möglichkeit externe Berater und Dienstleister in Anspruch zu nehmen. Diese verfügen über die benötigten tiefgreifenden Kenntnisse und Fähigkeiten wie oben aufgeführt. Je nach Leistungsangebot können diese bei den vielfältigen Aufgabenstellungen der internationalen Beschaffung eine sinnvolle Unterstützung leisten. Das Leistungsspektrum reicht dabei von der internationalen Lieferantenidentifikation über den Lieferantenaufbau bis hin zur Organisation der Beschaffungsaktivitäten mit entsprechenden Qualitätssicherungsmaßnahmen.
Ein Einstieg in die weltweite Beschaffung wird für viele kleine und mittelständische Unternehmen nur noch eine Frage der Zeit sein. Der weiter wachsende Kosten- und Wettbewerbsdruck wird es Unternehmen nicht erlauben die Themen Global Sourcing und Global Procurement in Zukunft zu ignorieren. Deshalb sollten Unternehmen sich bereits heute unvoreingenommen mit den Möglichkeiten der internationalen Beschaffung auseinandersetzen und ihre derzeitigen Einkaufsstrukturen überprüfen. Die Bedeutung internationaler Beschaffungsmärkte wird künftig weiter zunehmen und nur ein proaktives Engagement in diesem Bereich hilft den Unternehmenserfolg nachhaltig zu sichern.
Presse-Kontakt:
SONSEC GmbH
Sourcing and Services
Vogelhüttendeich 80
21107 Hamburg
Hinweis:Für den Inhalt dieser Presse-Information ist ausschließlich deren Emittent verantwortlich. Bei Fragen zum Release-Net wenden Sie sich bitte an buero@release-net.de.
NET-TRIBUNE.DE
This domain name is not available for registration