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Mindestlohn in der Postbranche
13. Juli 2007 09:21 Uhr | Christliche Gewerkschaft Postservice und Telekommunikation


CGPT unterstützt SPD-Forderung

Bonn - Die aktuelle Entscheidung des Europäischen Parlamentes die Öffnung des Postmarktes auf das Jahr 2011 bzw. 2013 zu verschieben fordert nach Meinung des Bundesvorsitzenden der Christlichen Gewerkschaft Postservice und Telekommunikation (CGPT) Ulrich Bösl die deutsche Politik heraus. Die Entscheidung das Restmonopol in Deutschland schon zum Ende des Jahres 2007 auslaufen zu lassen, führt zu einem jahrelangen Ungleichgewicht der Marktkräfte in Europa – zu Lasten der Arbeitsbedingungen für Postbeschäftigte in Deutschland. „Sicher ist die europäische Regelung noch nicht abgeschlossen, aber die Signale für die deutsche Politik sind klar. Wir brauchen einen branchenbezogenen Mindestlohn, eine Verlängerung des Restmonopols und eine wirksame Regulierung eben auch der sozialen Bedingungen der postalischen Infrastruktur in Deutschland. Daher ist der Vorstoß des Arbeitsministers und Vizekanzlers Müntefering und des SPD-Vorsitzenden Kurt Beck in dieser Richtung sehr zu begrüßen und zu unterstützen.“ so Bösl.

Die CGPT macht sich sowohl auf europäischer Ebene in der EUROFEDOP als auch national im Forum für humane Mobilität / mobifair e.V. für eine wirksame Durchsetzung von Arbeitnehmerinteressen in der Logistikbranche stark. Insbesondere bei der Liberalisierung von Märkten und der Privatisierung von Staatsunternehmen muss den Interessen von Kunden und Bürgern, aber eben auch von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern besondere Aufmerksamkeit geschenkt und mehr Gewicht verliehen werden.

Der Mindestlohn und andere wichtige soziale Faktoren sind Bestandteile des CGPT-Positionspapiers zur Neugestaltung des Postuniversaldienstes in Deutschland.


Presse-Kontakt:

CGPT
Ulrich Bösl
Konstantinstraße 13
53179 Bonn
Fon 0228/357061 Fax 357091




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