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Grafik von Rudolf Kley zur Eröffnung des Forums in Duisburg am 18. September
16. September 2008 15:15 Uhr | Rudolf Kley


„Marktplatzes der Sinne“ beflügelt den Duisburger „Luftpumpenkünstler“ bereits heute

Duisburg - Der Duisburger Apotheker und Aktionskünstler Rudolf Kley fiebert Ruhr.2010 entgegen. Dann endlich, nach 24 Jahren will er sein Projekt „Luftpumpenfeld“ vollenden und den Geist Vincents van Goghs aus diesem Feld, aus mindestens 30 000 Luftpumpen auferstehen lassen. Bisher muss er ohne offizielle Unterstützung auskommen. Deshalb hofft er weiter auf die Hilfestellung der Bevölkerung, die ihm in der Vergangenheit bereits mehrere tausend Luftpumpen für diese Aktion zur Verfügung gestellt hat.

Immer wieder macht Rudolf Kley durch Aktionen „rund um die Luftpumpe“ auf sein Projekt aufmerksam. Presse Funk und Fernsehen haben in der Vergangenheit bereits ausführlich über dieses Projekt berichtet, so dass sich der Kunst- und Kulturmacher aus Meiderich immer wieder etwas neues einfallen lassen muss. Beispiele dafür sind seine Beteiligung kürzlich an der Fahrradmesse in der Essener Grugahalle, dem Text für das Kulturhauptstadtlied „Liebe, liebe Lin...“ –in dem eine Luftpumpe besungen wird - und jetzt seine Grafik zur Eröffnung des Forums in Duisburg. Jeder kann sich diese Grafik kostenfrei aus dem Internet unter www.luftpumpenfeld.de herunterladen. Unter Tel 0203/442999 erfährt man dann, wo man das Werk anlässlich der Einweihung dieses als „Marktplatzes für alle Sinne“ konzipierten Einkaufszentrum von Rudolf Kley signieren lassen kann. Die signierte Auflage anlässlich dieses Duisburger Jahrhundertereignisses ist weltweit auf 500 Exemplare be-grenzt. Titel „Die goldene Leiter mit dem Luftpumpenreiter“

Was kann man auf dem Bild erkennen und was hat sich der Künstler dabei gedacht? Nur schwer zu erkennen ist das alte Horten Gebäude, das später von Karstadt umgebaut wurde. Daraufgesetzt wurde nicht nur bildlich das Forum, dessen Markenzeichen, die goldene Leiter, weit in den Himmel ragt. Auf der Spitze dieser Leiter, quasi im 7. Luftpumpenhimmel, hat sich Rudolf Kley selbst mit seinen ersten, vor 22 Jahren eingepflanzten Luftpumpen hingestellt. „Ich will der Erste, sein der auf dieser Leiter ganz oben steht. Diese Leiter wird sicher viele Extremsportler anlocken!“ Rudolf Kley hat die Leiter gleich um etliche Meter waagerecht verlängert, wobei die Leiter am Ende zum Träger seines Luftpumpenfeldes wird. Davor der „Luftpumpenreiter“, der den „luftpumpenüberzogenen“ in Planung befindlichen Museumsanbau der Küppersmühle sozusagen als Klotz am Bein hat. Die umschlungenen Luftpumpen kommen aus einem Plakatentwurf von Rudolf Kley für die von der Stadt Duisburg abgesagte BUGA 2011. Aus diesem Entwurf stammt auch das „blumige DU“ in der linken Ecke. Und das passt ganz gut. „Die Stadt blüht auf“, wirbt die Multi Development Germany GmbH jetzt, die das Einkaufszentrum entwickelt hat. Man kann Auge, Ohr und Herzen erkennen, schließlich soll das Einkaufsforum ja Marktplatz der Sinne sein. Rechts unten stützen frisch „eingetopfte“ Luftpumpen die Grafik, eine zarter Hinweis darauf, dass diese Grafik - bei aller Liebe für das neue Forum – hauptsächlich das Luftpumpenprojekt von Rudolf Kley unterstützen soll.

Hier der direkte Link zur druckfähigen Grafik: http://www.luftpumpenfeld.de/images/der%20Sinne.jpg 



Zur Person:

Seit 1951 lebt Rudolf Kley, geb. 1946 in Wolfenbüttel, in Duisburg Meiderich. 1976 übernahm er dort die Leitung der Löwen-Apotheke. Seine Liebe gehört von Jugend an der Malerei. Ihr therapeutischer Aspekt interessiert den Apotheker besonders. Er gründet 1977 in Meiderich die Galerie 77 und ein Jahr später die Kulturwerkstatt Meiderich und einen alljährlich stattfindenden Kunstmarkt. Der Freizeitmaler will seinen Mitbürgern Berührungsängste mit der Kunst nehmen und sie zu eigenem schöpferischen Handeln animieren. Mit seiner Aktion Kunst ist Kohl macht Rudolf Kley 1981 bundesweit Furore und lernt dabei Josef Beuys und Wolf Vostell kennen. Bereits 1982 ist er auf dem internationalen Kunstmarkt in Basel vertreten. 1985 kommt er mit der längsten abstrakten Bildfolge ins Guinnessbuch der Rekorde und mit ihren Einzelbildern in viele öffentliche und private Kunstsammlungen. Seit seinem 40. Geburtstag sammelt er Luftpumpen, um die Luftpumpe als Qualitätsmaßstab für Kunst einzuführen. Es gibt ja sonst keinen verbindlichen Qualitätsmaßstab außer dem der Authentizität. Er färbt die Luftpumpen gelb, um aus ihnen das Weizenfeld zu rekonstruieren, in dem sich van Gogh erschossen hat. Rudolf Kley will den Geist von van Gogh auferstehen lassen. Die Aktion zieht sich bis heute hin. Trotz großer Resonanz in den Medien ist bisher nur einen Teil der benötigten 30000 Luftpumpen zusammengekommen. Seine Ankündigung, dieses Feld auch als Gesundheitsmahnmal zu interpretieren, führte im August 2000 zu Irritationen im Hause des Bundespräsidenten und hielt Johannes Rau zeitweilig davon ab, dem Apotheker seine alte Verlagsbuchhändlerfahrradluftpumpe zu stiften. Jetzt soll das Feld auch dem Klimaschutz dienen bzw. dem jeweiligen Zweck, den die Teilnehmer der Aktion in dieses Feld hinein interpretieren. So könnte das Feld auch eine nachhaltige Form des Protestes gegen die Schließung des Nokia Werkes in Bochum sein oder ganz andere aktuelle Themen besetzen.



Presse-Kontakt:

Rudolf Kley
Bahnhofstr. 134
47137 Duisburg
Tel 0203/442999




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