21. Juni 2007 12:28 Uhr | linda kowsky kommunikation
norma bek spielt erstes Konzert in Berlin
Berlin - In den letzten Jahren soll der Zustrom zum Pool aller möglichen melodischen Notenkombinationen in Form von Songs langsam zum erliegen gekommen sein, sprich: es gibt einfach keine schönen und vor allem neuen Melodien mehr.
NET-TRIBUNE.DE
This domain name is not available for registration
Contact the current owner of this domain
Und da es alles schon gibt, greift man eben genau darauf zurück und interpretiert und instrumentiert auf Teufel komm raus. Das es gut gelingen kann wissen wir seit Tom Jones aus seiner hüfthalterverstärkten Mitte „Kiss“ von Prince schmetterte. Nun hat sich eine neue Band an diesen Song herangetraut und ihm mit ihrem spannenden Sound ein neues Gesicht gegeben. norma bek heißt die Band und ist ein Trio bestehend aus Gitarre, Sousaphone und Gesang/Althorn ansässig in Berlin, Frankfurt und Hamburg. Obwohl man denken könnte, hinter dem Namen verstecke sich eine Solokünstlerin,ist es doch eine kunstvolle Wortschöpfung, die sich aus den Anfangsbuchstaben der genaueren Bezeichnung des norma-bek-typischen Musikstils zusammensetzt: New Orleans Marchingband beeinflusster Kammerfunk. Und genau das ist es. Eben nicht jener plattwalzende Marchingbandsound mit goldenen Knöpfen und haha-Attitüde. Und eben nicht der groovige, durchaus tanzbare, aber in unseren modernen Zeiten etwas schal klingende Funk sondern die gute Essenz von beidem.
Die erfahrenen Musiker Rainer Süßmilch, Matze Schmidt und Karsten Süßmilch haben mit ihrer minimalistischen Instrumentierung einen eigenen Sound erschaffen. Sie suseln und whistlen, sie grooven und schmettern: Karsten Süßmilch, eigentlich klassischer Posaunist, führt das fette Sousaphon virtuos durch die Songs, ohne zu nerven, Altmeister Matze Schmidt (Devilish Doubledylans) schrammt die Gitarre zwischen Funk und Rock, daß es blitzt und Rainer Süßmilch hält alles mit seiner variablen, samtigen Stimme zusammen. Mehr braucht norma bek nicht, um ihre musikalische Durchschlagkraft zu entfalten. norma bek kann überall, mit Stecker oder ohne, ob Funkklassiker, ob Jazzstandard oder Michael Jacksons „Bad“. Hier hat sich echt mal ein interessantes Musikantentrio gefunden. Die Konzerte sind vielversprechend unterhaltsam und im Sommer auf Frankfurt, Zürich und Berlin, (am 28. Juni, um 21.00 Uhr im Roten Salon) verteilt.
Hinweis:Für den Inhalt dieser Presse-Information ist ausschließlich deren Emittent verantwortlich. Bei Fragen zum Release-Net wenden Sie sich bitte an buero@release-net.de.
NET-TRIBUNE.DE
This domain name is not available for registration