Der Königsweg: Vor allem binationale Paare heiraten in Dänemark
22. Januar 2007 | 10:00 Uhr | Weddingplanner
Karby/Ostsee - Heiraten ist ein Menschenrecht, aber längst nicht allen Heiratswilligen wird der sprichwörtliche rote Teppich ausgerollt, wenn sie zum Standesamt gehen möchten. Hohe Hürden haben insbesondere Ausländer zu meistern, die in Deutschland heiraten möchten, aber ausländischem Recht unterliegen. Deshalb rückt für manches binationale Paare der angeblich „schönste Tag im Leben“ in weite Ferne. Wenn ein Partner nämlich beispielsweise ein Ehefähigkeitszeugnis vorweisen muss, ausgestellt vom Innenministerium seines Heimatstaates. Was aber ist, wenn dieser Heimatstaat ein derartiges Zeugnis überhaupt nicht ausstellt? Deutschland ist ein Rechtsstaat. Deshalb kann der Präsident des örtlich zuständigen Oberlandesgerichts eine Befreiung von der Pflicht zum Ehefähigkeitszeugnis erteilen. Gegen seine ablehnende Entscheidung ist die Klage möglich …. Noch Fragen? Und: Wie viel Zeit mag ein solches Verfahren brauchen? Doch damit nicht genug. Auch Deutsche, die im Ausland heiraten möchten, brauchen „in der Regel“ ein Ehefähigkeitszeugnis. Angesichts solcher Hürden verzweifeln nicht wenige Paare. Doch es gibt Hilfe auf dem manchmal beschwerlichen Weg zum Standesamt.
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Zum Glück können binationale Paare auch leichter und schneller heiraten. Beispielsweise ohne Ehefähigkeitszeugnis. Für eine Hochzeit mit reduzierter Bürokratie muss niemand um die halbe Welt fliegen. Der Königsweg führt ins Königreich Dänemark. Bei unserem nördlichen Nachbarn gelten zwar auch Regeln für eine Eheschließung, aber die sind beileibe nicht so vielfältig und verschlungen wie es die deutschen sein können. „Für ausländische Mitbürger“, erklärt Weddingplanner Wolfgang Dahl, „ist eine Heirat in Dänemark meistens einfacher als in ihrer Heimat.“ Und für zahlreiche deutsche Paare ist eine Hochzeit in Dänemark offenbar reizvoll. Nicht von ungefähr traut jedes Standesamt entlang der deutsch-dänischen Grenze alljährlich rund 1000 Paare. Vor allem Partner verschiedener Nationalitäten zieht es in das liberale Königreich. Weddingplanner Wolfgang Dahl hat sich darauf spezialisiert, allen Paaren eine international anerkannte Trauung in Dänemark zu ermöglichen. Seine professionelle Hilfe gibt Rat suchenden Paaren Sicherheit.
Im Internet (www.leicht-heiraten.de) stellt Dahl reizvolle dänische Hochzeitsorte vor, gibt Tipps und warnt vor Stolpersteinen. Sein Büro unterhält der Weddingplanner nahe der deutsch-dänischen Grenze. Das ermöglicht ihm kurze Wege zu den Standesämtern. „Hochzeitspaare sind nördlich der Grenze auch ein wirtschaftlicher Faktor“, weiß Wolfgang Dahl. „In den meisten Orten müssen die Paare nämlich drei Übernachtungen einplanen, sonst werden sie nicht getraut.“ Als Fachmann kennt Wolfgang Dahl allerdings Ausnahmen von dieser Regel: „Sonderburg verlangt keine Übernachtungen. Dort genügt es, eine Viertelstunde vor der Trauung zu erscheinen.“ Aber Vorsicht! Einen Trautermin sollten Hochzeiter unbedingt in der Tasche haben. Sonst bleibt es für sie bei einem Rundgang durch die attraktive Hafenstadt am Alsensund - und bei einem neuen Versuch. Dann aber besser mit professioneller Hilfe.
Presse-Kontakt:
Weddingplanner Wolfgang Dahl
Alte Dänische Schule
Eckernförder Straße 60
24398 Karby/Ostsee
Telefon: 04644 – 97 31 24
E-Mail: wolfgangdahl@web.de
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