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Überraschunsgerfolg nach 20 Jahren - Die Grenze, der Strom und das Drama von KD Regenbrecht
22. Februar 2009 13:41 Uhr | Tabu Litu Verlag




Koblenz - Vor zwanzig Jahren begann die Arbeit an dem Roman „Die Grenze, der Strom und das Drama“, der in der Taxifahrer-, Theater- und Hausbesetzerszene spielt und mit einem novellenartigen Schuss von der Kanzel (hier: Schuss aus der Beleuchtungsgalerie des Theaters) endet. Handlungsort: Westberlin zur damaligen Jetztzeit, also 1989.
Als dann die Ereignisse, die zur Wiedervereinigung führten, ihren Lauf nahmen, entschied sich der Autor, die Ereignisse nicht zu ignorieren, sondern in das Romangeschehen einzubauen. Liest man den Roman heute auch nur auszugsweise, wird man dem Text vieles entnehmen und abnehmen, sein Alter jedoch wohl kaum. Er wirkt nach wie vor frisch und frech. Das mag auch an der Struktur liegen, die sich an Video-Clips orientiert und für jedes Kapitel einen eigenen Ton findet und ein eigenes Setting schafft. Diese Live-Mitschrift ist ein ganz ungewöhnliches Dokument, das aus der Flut der Veröffentlichungen zum Thema nach wie vor herausragt.

Die beiden weiblichen Hauptpersonen sind Helga und Gudrun. Sie leben zusammen in West-Berlin; die eine ist Taxifahrerin und die andere, Helga, arbeitet im Theater in der Requisite, hat aber ein Theaterstück geschrieben. Und zwar über die Zeit und Umstände, unter denen beide sich kennengelernt haben: Bei Straßenkämpfen und in der Hausbesetzerszene. Die drei Teile des Romans entsprechen drei Zeitstufen: Grenze = Sommer 89, Helga erfährt, dass ihr Stück aufgeführt werden soll. Erste Ereignisse in Ungarn (deutsche Botschaft usw.). Strom = Herbst (November) 89, Proben laufen. Die Mauer fällt. Drama = März 90, Uraufführung des Stückes, erste freie Wahlen in der DDR.

Der Konflikt liegt darin, dass Gudrun die Verarbeitung ihrer Erlebnisse und deren Zurschaustellung im Theater als Verrat durch ihre Freundin empfindet und sie deshalb während des Schlussapplauses von der Beleuchtungsgalerie her auf der Bühne erschießen will. Der Schuss geht daneben und im Trubel unter, weil Helga diesen Schluss antizipiert und auf der Bühne inszeniert und damit die Realisierung verhindert. Dahinter steckt zum einen das Problem „Wem gehört die Geschichte“ auf der persönlichen Basis der beiden Freundinnen als auch auf der politischen (DDR, Widerstand), zum anderen geht es um Realität und Inszenierung, Wirklichkeit und Wahrheit.

Außer den beiden Protagonistinnen tauchen zwei Westdeutsche aus Köln auf, lernen die beiden im Sommer kennen, sind im November in Berlin und werden auch zur Uraufführung eingeladen.

Der Roman ist erklärtermaßen und in jeder Hinischt postmodern (vgl. www.kloy.de/kommentare/kommen3.htm).

Dennoch ist der Roman auch ein konventionell lesbarer Roman, denn alle Personen (mit Namen und Biographie) sind eindeutig in Raum und Zeit erkennbar. Der Autor selbst ist überrascht: „Ich hatte nicht mehr damit gerechnet, dass der Roman nach so langer Zeit eine solche Aufmerksamkeit erhält. Es freut mich umso mehr, denn das zeigt, dass gute Literatur zeitloser ist als einzelne Ereignisse.“
(Die Grenze, der Strom und das Drama“, 224 Seiten, ISBN 978-3-925805-05-9, 12,40 Euro; es gibt sogar noch einige am 3. Oktober 1990 vom Autor handsignierte Exemplare, die im mod. Antiquariat teilweise schon für über 60 Euro gehandelt werden)


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