Plötzlicher Frost kam nicht überraschend - Straßendienste sind vorbereitet
23. Januar 2007 10:28 Uhr | dreifisch - Gesellschaft für Unternehmenskommunikation
Anklam, Greifswald, Wolgast - Trotz herbstlicher Stimmung in den letzten Wochen liefen die Vorbereitungen für den Winterdienst im Land auf vollen Touren. Da es sich momentan nur um eine Verschiebung der Zyklen handelt, steht uns der richtige Winter noch bevor. Wenn man den Freester Fischern glauben mag, dann gibt es nicht nur eisige Nächte, sondern der Greifswalder Bodden wird wieder einmal zur größten Eislauffläche im Land.
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„Im diesjährigen Winter werden die Straßendienste im Land richtig zu streuen haben. Wir sehen den Mehrbedarf von 700 Tonnen Streusalz für Vorpommern als realistisch, wenn ich die Zahlen aus den letzten Jahren gegenüberstelle.“, so Tino Pietler Geschäftsführer der LäDiHa Anklam.
Wenn schon in der ersten Frostnacht bis Minus 6 Grad gemessen wurde, so gehen Meteorologen davon aus, dass in den nächsten Nächten bis Minus 15 - 18 Grad gemessen werden könnten. Was auf uns zukommt, wenn es zu stürmen beginnt und richtig Winter wird, das liegt uns heute noch in den Knochen.
Es war der Winter 1978/79 wo meterhohe Schneeverwehungen den vorpommernschen Alltag erschwerten, die gesamte Infrastruktur in Vorpommern zusammenbrach und der Notstand ausgerufen wurde. Die Panzer rollten und selbst die Hubschrauber durften letztlich nicht mehr starten, um die ländliche Notversorgung sicherstellen zu können.
Sollte nach dem letzten Jahrhundertsommer im Jahr 2003 jetzt nun der Jahrhundertwinter folgen, so werden herkömmliche Streumittel nicht mehr ausreichen und abstumpfende Mittel sind dann ganz überflüssig. Es wird Streusalz benötigt, um den andauernden Auftaueffekt zu erzielen. Chemische Erzeugnisse (Auftaugranulate) können zwar verwendet werden, die auch bis Minus 50 Grad wirken sollen. Die Vernunft und vorausschauende Fahrweise der Autobesitzer ist immer noch das beste und wirksamste Mittel gegen Glatteis.
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