BRD-Justizskandal per Mausklick im e-Buch verfolgen
24. Januar 2007 23:17 Uhr | Walter Weil
Appenweier - Offenburg/Appenweier. Unter www.netzromane.de führt Robert Rheinau in seinem Enthüllungsroman "Das letzte Mandat" den staunenden Leser hinter die Kulissen der "Doktormacher" in der BRD. Als Vorlage diente dem Autor ein realer Fall, bei dem eine überforderte Provinz-Justiz das Komplott involvierter Akademiker und Hochschulen unter den sprichwörtlichen Teppich kehrte.
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In dem Roman entfaltet sich ein Geschehen, bei dem sogenannte Promotionsberater zahlungskräftige Klienten - nicht selten Leute in öffentlicher Position - an flexibel denkende Universitätsprofessoren vermitteln, die den Interessenten eine Doktorandenstelle verschaffen. So weit, so gut. Aber was geschieht, wenn eine derartige Promotion scheitert, weil der Doktorvater, der sich verwaltungsrechtlich schon festgelegt hat, unerwartet von einem Vorgesetzten gestoppt wird?
Wohl wenige können sich vorstellen, welch haarsträubende Vorgänge ablaufen, wenn die akademische "Elite" unter Druck gerät. Aber keine Angst, sie hat - natürlich nur im Roman - in der zuständigen Justiz einen zuverlässigen Bundesgenossen!
Robert Rheinau entwirft hier das Sittenbild einer BRD, die in juristischer Hinsicht zunehmend aus den Fugen zu geraten droht. Im verbalen Schlagabtausch zwischen Staatsanwaltschaft und Verteidigung läßt er deutlich werden, daß Recht und Gesetz von manchen beamteten Juristen durch Voreingenommenheit und Gehässigkeit ersetzt werden. Aber ein couragierter Rechtsanwalt legt als Verteidiger des Protagonisten schließlich die Wurzel des Übels bloß. Seine von ihm ans Licht geholte Wahrheit geht weit über den einzelnen Fall hinaus. Und sie bewirkt zweierlei: sie schockiert die Unwissenden, und sie weist einen Weg für die Wissenden, die Marionetten der wirklichen Drahtzieher in die Schranken zu weisen!
Der Justizthriller "Das letzte Mandat" wird derzeit als Fortsetzungsroman bei www.netzromane.de kostenlos veröffentlicht.
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