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Afrikanische Hilfsorganisation Fondation AMAN-International präsentiert ihre Erfolgsbilanz in Berlin
25. August 2008 13:45 Uhr | Cicero Pressedienst Entwicklungszusammenarbeit




Berlin - Auf Einladung des Botschafters der Republik Haiti in Deutschland, Jean-Robert Saget, kam Marie Ginette Amani, Gründungspräsidentin der Fondation AMAN-International (FAI), jetzt nach Berlin und drückte dabei dem haitianischen Missionschef ihr großes Mitgefühl an den Ereignissen aus, die das Land in jüngster Zeit überzogen haben. Dort soll 2009 ein FAI-Büro eröffnet werden. Ihr Deutschland-Aufenthalt diene dazu, ihre Hilfsorganisation bei institutionellen und privatwirtschaftlichen Partnern der Entwicklungszusammenarbeit sowie anderen Einrichtungen bekanntzumachen und diese um finanzielle oder materielle Unterstützung im Kampf ihrer Organisation für eine nachhaltige Reduzierung der Armut in ausgesuchten Entwicklungsländern zu bitten.

Ihre Nichtregierungsorganisation habe sich im Gründungsjahr 2003 den Wahlspruch „Eine Wohltat jeden Tag“ als Selbstverpflichtung auferlegt, weil „die allgemeine Armut das Gegenstück zu plötzlich hereinbrechenden Naturkatastrophen ist, die für unzählige Menschen mindestens so weitreichende Folgen wie Erdbeben oder tsunamiartige Überschwemmungen hat. Deshalb lädt die FAI alle Menschen guten Willens ein, natürliche und juristische Personen gleichermaßen, unsere Arbeit zu unterstützen“, so Marie Ginette Amani, wobei sie auf die als gemeinnützig anerkannte deutsche Sektion der FAI (Deutsches Exekutiv-Komitee e.V.) hinwies.

Die Kraft eines Traums - die Zahlen sprechen für sich

Die FAI hat ihre Hilfsaktionen 2007 gegenüber dem Vorjahr beträchtlich verstärkt. Im Jahr 2006 kamen die Hilfsprojekte der FAI 6000 Personen zugute, während im letzten Jahr bereits 8000 Bedürftige unmittelbar von den Hilfsmaßnahmen profitiert haben. Die Zahl derjenigen, die mittelbar durch die FAI-Programme in Zusammenarbeit mit anderen Partnern vor Ort unterstützt wurden, stieg von rund 20 000 Bedürftigen im Jahr 2006 auf etwa 40 000 Personen im letzten Jahr (Infos: www.aman-international.org).

Das Engagement der Fondation AMAN-International zugunsten besonders bedürftiger Kinder, Kriegswaisen und junger Frauen ohne Arbeit sowie HIV-erkrankter Menschen erfuhr bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung („La Nuit de l’Excellence dans l’Humanitaire“) in Berlin in Anwesenheit von zwei Dutzend ausländischen Botschaftern eine erste Würdigung auf deutschem Boden. Der Dokumentarfilm „La Force d’un Rêve“ (Die Kraft eines Traums) ermöglichte es den Gästen, die Bedeutung der FAI wirklich einzuschätzen - getreu der Maxime: Zuerst mit eigenen Mitteln etwas Konkretes auf die Beine stellen, bevor man Dritte, Spender oder Sponsoren, um eine Unterstützung bittet. Die FAI wurde 2007 als beste ivorische Hilfsorganisation mit einem Ehrenpreis für ihre vorbildliche Arbeit ausgezeichnet.

Weltweit einmalige Initiative fördert die Entwicklungspartnerschaft mit Afrika

Einer der jüngsten Höhepunkte war die erste, von Marie Ginette Amani konzipierte „Internationale Messe für Wohltätigkeit und Entwicklung“ in der Wirtschaftsmetropole Abidjan. Die Schirmherrschaft über die drei Programmtage teilten sich gleich fünf Minister, ein weltweit einzigartiges Forum, an dem sich zahlreiche FAI-Partnerorganisationen, Wirtschaftsverbände, Unternehmen und internationale Einrichtungen aktiv beteiligt haben, so auch das Welternährungsprogramm der FAO, die UNESCO oder das Rote Kreuz. Inzwischen besteht eine Zusammenarbeit mit der Weltbank und dem „United Nations Population Fund“. Dieser Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen ist der weltweit größte Fonds zur Finanzierung von Projekten in Entwicklungsländern.

Die Fondation AMAN-International hat zahlreiche eigene Programme entwickelt, besonders auf den Gebieten Bildung und Erziehung, richtige Ernährung und gesundheitliche Aufklärung, Stärkung des Umweltbewusstseins, Anschub-Finanzierung von Mikroprojekten zum Aufbau eigener Existenzen zur permanenten Gewinnerzielung - zugunsten alleinerziehender Frauen - sowie Durchsetzung der Menschenrechte unter besonderer Berücksichtigung gesellschaftlich benachteiligter Kinder und junger Frauen. Diese Programme lassen sich in den Entwicklungsländern umsetzen, in denen die FAI nach und nach nationale Verbindungsbüros einrichten wird, deren Arbeit der FAI-Vorstand unter Leitung von Bernd-Dieter Fridrich koordiniert, unter aman.inter-europe@gmx.net zu erreichen.

Bei einer Veröffentlichung würden wir uns über eine B e l e g s e i t e sehr freuen.


Presse-Kontakt:

Cicero Pressedienst Entwicklungszusammenarbeit (CPE)
Bernd-Dieter Fridrich
Postfach 21 05 45
D - 10505 Berlin
Tel.: 0 30 / 39 84 94 - 98
Fax: 0 30 / 39 84 94 - 99

cpe@gmx.net
www.aman-international.org




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