MST BW gemeinsam mit Baden-Württembergs Mikrotechnik-Industrie auf neuer Stuttgarter Messe
26. Januar 2007 17:20 Uhr | Internetredaktion Bernward Damm e.K.
Freiburg / Stuttgart - Die südwestdeutsche Mikrotechnik-Industrie kann ihre Stärke und Innovationskraft durch gemeinsame Auftritte noch deutlicher auf dem Markt zu Geltung bringen. Dieses Fazit zog Peter Josef Jeuk, Geschäftsführer des Verbands Mikrosystemtechnik Baden-Württemberg e.V. (MST BW) am Freitag auf dem Mikrosystemtechnik-Forum der Freiburger Messe industrie+elektronik (i+e). „Die positiven Erfahrungen mit der i+e ermutigen uns, diesen Weg jetzt auch international weiter zu gehen“, so Peter Josef Jeuk. Erste Gelegenheit zur internationalen Vorstellung gibt die Fachmesse MiNaT, die vom 12. bis 14. Juni dieses Jahres als erste Messe auf dem neuen Stuttgarter Messegelände Premiere hat. „MST BW wird auf der MiNaT zusammen mit rund 15 Partnern aus Forschung und Industrie einen Gemeinschaftsstand eröffnen“, kündigte Jeuk an.
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MST BW wolle damit insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Existenzgründern und industrienahen Forschungseinrichtungen des Landes die Möglichkeit geben, ihre Innovationen und Produktionsmöglichkeiten vorzustellen. Ebenso soll der gemeinsame Auftritt die Stärke Baden-Württembergs in einer der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts demonstrieren und weitere Unternehmen ermutigen, auf den Zug der Miniaturisierung aufzuspringen.
„Mikrosystemtechnik ist für den Mittelstand in nächster Zeit eine entscheidende Innovationskomponente“, sagte Eckehardt Keip, Vorstandsvorsitzender von MST BW und Geschäftsführer der Freiburger LITEF GmbH, zur Eröffnung des Forums auf der i+e. „Der Trend zu immer kleinen Systemen zeigt stark nach oben. In der kommerziellen Nutzung der Mikrosystemtechnik liegt für einige hoch spezialisierte Branchen – wie sie für Baden-Württemberg typisch sind – derzeit ein jährliches Wachstumspotenzial von 20 Prozent“, sagte Peter Josef Jeuk.
Die Nachfrage nach miniaturisierten und hoch integrierten Komponenten und Baugruppen steige in vielen Bereichen, so in der Automobil- und Zulieferindustrie, im Maschinenbau, im gesamten Bereich der Elektronik, Informations-, Kunststoff- und Medizintechnik. Beispiele für neueste, chancenreiche Mikrotechnik-Produkte zeigten Mitglieder von MST BW bereits auf der Freiburger Messe i+e, die am Samstag zu Ende geht – darunter die Rohwedder AG aus Bruchsal mit Automatisierungslösungen für die Montage von Mikrosystemen, die Schweizer Electronic AG aus Schramberg mit der intelligenten Leiterplatte iBoard und die Freiburger embeX GmbH, Spezialist für hochsichere Embedded Systems. Weitere Mitglieder von MST BW – darunter das Forschungszentrum Karlsruhe, das Institut für Mikrosystemtechnik der Uni Freiburg, die Hochschulen Furtwangen und Offenburg sowie aus Villingen-Schwenningen das Institut der Hahn-Schickard-Gesellschaft und die MicroMountains Applications AG – nutzten das Forum auf der Freiburger Messe, um über kommende Anwendungsmöglichkeiten und Absatzmärkte der Mikrosysteme zu informieren. Besonders wiesen sie auf die Chancen in der Medizintechnik und Biotechnologie hin.
Presse-Kontakt:
MST BW Mikrosystemtechnik Baden-Württemberg e.V.
Geschäftsführung: Dipl.-Ing. Peter Josef Jeuk
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